Der schwedische Textilkonzern H&M will künftig Kleidung in Äthiopien nähen lassen

Bangladesch oder China sind ja bereits seit längerem als Billiglohnländer für die Textilindustrie bekannt. Laut Deutsche Welle wird nun auch Äthiopien von dieser Industrie „auserkoren“, da es sich dort „noch billiger als (in) China“ produzieren lässt.

Thomas Ballweg, Berater bei GermanFashion, sieht in Äthiopien gleich mehrere Vorteile für die Textilindustrie:

  • Kosten, die weit unter denen in China liegen.
  • Es leben dort 80 Millionen Menschen.
  • Es liegt nah am Meer. Über den Suezkanal geht es dann schnell nach Europa.

Derweil kann sich Christoph Kannengießer vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft nicht vorstellen, dass Äthiopien ein ähnliches Schicksal wie Bangladesch oder China bevorsteht, da Billigketten wie H&M oder Primark auf ihren Ruf achten müssten:

„Für ein Markenunternehmen, das auf die Akzeptanz seiner Kundschaft angewiesen ist, ist es ja geradezu ein GAU, wenn bekannt wird, dass soziale oder Umweltstandards nicht eingehalten werden.“

Nun .. wir sind uns da nicht so sicher ..

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